Dienstag, 20. April 2010

Es rückt..

Stück für Stück schleiche ich mich an den Abflug ran. Heute habe ich von meiner zukünftigen Gastfamilie ein E-mail erhalten:

Hello Vivienne !

How are you ?
We are so glad to welcome you at home !
We are Beltrame family. My name is Silvina, my hasband's name is Vito. Our children are, Noelia (17 years old), Iván (16 years old) and Natalia (12 years old).
We live in a small city called Cinco Saltos (about 35.000 inhabitants). It's situated in the north-Patagonia Argentina.
I wish I will hear from you soon
Welcome home !!!
a big hug!!!!

Silvina


..sie machen einen sehr symphatischen Eindruck & auch schon ein paar Fotos wurden mir von ihnen zugesandt.
Das Städtchen Cinco Saltos liegt wie gesagt im Norden von Patagonien in Argentinien. Das Klima ist ca. so wie bei uns, ausser, dass es im Sommer ein gutes Stück wärmer ist :). Mein zukünftiger Unterschlupf befindet sich an einem kleinen See mit Garten. Momentan ist dieser aber noch in Renovation & wartet auf mich, bis ich meine Kunst des "Chaosmachens" bei ihnen vollbringe.
Die Kinder wie auch die Eltern müssen recht unernehmungslustig sein. Nachmittags gehen sie oft Wassersurfen, was mich schon mal reizen würde, das auszuprobieren :)

buuuf, bin schon total wibbelig auf das nächste E-mail von ihnen.
halte euch auf dem Laufenden..

Dort irgendwo befindet sich Circo Saltos:

Dienstag, 23. März 2010

E N D L I C H .

I would to say to you welcome and congratulations yours exchange applications forms have been accepted.


Einzig & allein diese 16 Wörter ermöglichten es meinem Herz das doppelte fest zu schlagen.

Diesen Sommer heisst es für mich: "Adios Sviza - Holà Argentinia".

Herr Ramiro Cuestas vom Rotary Distrikt 4930 (Argentina-Patagonia) benachrichtigte mich gestern Abend per E-mail, dass ich ihr Land für ein Jahr als Mein benennen kann & ihre Kultur persönlich mit Meiner vermischen kann. Ich kann es gar nicht fassen - noch 17 Stunden nach Erhalt dieser erfreudigen Nachricht bin ich ganz wibbelig & kann mich vor barem Elan & Energie nicht eine Sekunde auf dem Stuhl still halten ( was auch ohne einer Nachricht dieser Art sehr schwer für mich ist :-)).
Nun heisst es wiederum Abwarten. Den die nächste Zeit bekomme ich Bescheid, wo genau es hingeht. Das einzige, dass ich weiss ist, dass ich in den Süden von Argentinien komme. Insgeheim hoffe ich, dass ich in die nähe der Anden komme... :-)

Donnerstag, 19. November 2009

.ab die Post...

Das Formular & meine Entscheidungen sind auf direktem Weg nacht Dottikon. Mit Briefmarke verpackt plant dieser kleine Brief nun einen kleinen aber wichtigen Teil in meinem Leben. Ich muss zugeben, mein Herz schlug ein paar Schläge höher als ich das Couvert ableckte :-)

Meine Entscheidungen waren,
1. Wahl: Argentinien
2. Wahl: Australien
3. Wahl: Kanada

Das Prinzip geht folgender Massen: In jedem Land gibt es nur einige Plätze, in einem mehr & im Anderen weniger. Sie werden mich in einem Land einteilen & dort werde ich dann für ein Jahr verweilen. 2011 kommt dann ein Student als Gegenleistung von diesem Land zu uns in die Schweiz.

Voilà - & nun heisst es abwarten & Sirup trinken. Denn ich werde erst ca. im März erfahren wo ich hingehe!

Sonntag, 15. November 2009

womit alles begann..

Begonnen hat alles im Mai 2009. Ich hatte keine Lust mehr auf die Schule, da die Abschlussprüfungen vor der Tür standen & ich Lust auf etwas Neues hatte. Ich brauchte eine Herausforderung.
Ein Austauschjahr passte in diesem Moment genau in mein Konzept, da ich so neue Kulturen kennen lerne & eine Sprache verfeinern kann. Die Idee behielt ich anfangs für mich, da ich damit noch niemanden überrümpeln wollte. Ich packte Blatt & Schreiber & schrieb positive wie auch negative Aspekte die für ein Austauschjahr sprechen. Der Entschluss stand fest, solch eine Erfahrung kann ich in meinen jungen Jahren selten mehr sammeln. Das erste Opfer - meine Mutter. Ich zeigte ihr meine Liste und erzählte ihr mein Vorhaben. Die Reaktion - Tränen!
Sie sagte, dass ich mit Rotary gehen soll, da sie selber in diesem Club vertreten ist. Nun war die Anmeldung dran, ich bekam ein Blatt nach Hause geschickt wo ich mich angfangs kurz&bündig anmeldete & begründen musste, warum ich dieses Austauschjahr machen wollte. Ich führte dann Mitte August ein kurzes Vorstellungsgespräch mit Herrn Weissen & Herrn Lehner.
Meine erste Wahl für ein Austauschjahr war Amerika. Wie Jeder träumte auch ich davon in New York auf dem Big Apple herum zu flanieren & meine Shopping-Säcke durch Amerika zu tragen. Ein Ersatzkoffer zu kaufen wäre daher ein Muss :-)! Beinflusst wurde ich auch von den zahlreichen Filmen in denen man diverse Highschools sah. Ich war fasziniert.
Mitte September bekam ich einen Brief nach Hause geschickt & darin stand, dass ich nun die Fromulare ausfüllen soll. Schrecklich - ein ca. 20 seitiges Formular, vollgespickt mit tausenden Sachen die sie über dich wissen wollen. Dazu kam noch, dass ich einen Motivationsbrief à 3 Seiten schreiben musste. Auch Dokter und Zahnarzt-Besuche waren mit von der Partie... Das schönste war einfach, dass alles, aber wirklich alles auf Englisch ausgefüllt werden musste. Alle Dokumente wurden abgeschickt & alles verging nach Plan bis mir Frau Zeller eine E-mail geschickt hat & mir berichtet hat, dass ich meine ganzen Formulare 4 mal verschicken muss. Toll! So musste ich noch einmal alles ausfüllen & die ganze Prozedur von Anfang an beginnen. Glücklicherweise habe ich alles gespeichert & musste nur noch alle Unterschriften erneut holen gehen!
Irgendwann September habe ich dann eine Einladung zum 1. Treffen der Austauschschüler bekommen. Diese fand am 15. November in Olten statt. Wir traffen uns alle in einem grossen Kongresssaal & mussten am Rand stehen. Zufälligerweise traf ich dort auch einen Freund eines Freundes, Holzii :)Nach einer kleinen Information wurden wir in einen anderen Raum verfrachtet der effektiv farbig geschmückt war. Es waren ca. 20 Länder vertreten mit Leuten die von dort stammen oder dort ein Austauschjahr verbracht haben. Man konnte somit jedes Land besuchen gehen & sich dort über verschiedene Sachen informieren. Ziel dieses Anlasses war, dass nicht alle nach Amerika gehen wollen sondern sich vielleicht auch für ein anderes Land intressieren werden. Auch ich wurde beeinflusst & habe mich radikal mit meiner Meinung umgeändert. Mein Wunsch ist es, nächstes Jahr anstatt Englisch, Spanisch zu lernen. Warum? Ganz einfach. Mit den anderen Austauschschülern werde ich automatisch auch Englisch reden & Spanisch werde ich dann in meinem Austauschdorf oder Stadt lernen. Meine Entscheidung ist noch nicht ganz definitiv. Aber ich tendiere zu Argentinien, Kolumbien oder Ecuador.
Meinen Entscheid erfahr ihr das nächste Mal.